Änderung der PCR Teststrategie!

Das PCR Testsystem erreicht wegen Omikron seine Grenzen. Wie „Gecko“ Mitglied Thomas Starlinger erläutert, soll nicht mehr flächendeckend, sondern nur noch schwerpunktmäßig getestet werden. (Gecko: Gesamtstaatliche Covid-Krisenkoordination)

Dieser Vorschlag von Generalmajor Starlinger entfachte eine kontrovers geführte Diskussion. Gesundheitsstadtrat Peter Hacker SPÖ möchte an der derzeitigen Strategie nichts ändern, weil das PCR Testsystem den Bürgern die notwendige Sicherheit geben kann. Auch der Simulationsforscher Niki Popper meint, mit der gültigen Strategie frühzeitig viele positive zu isolieren. Die Welle flacht so schneller ab, erklärte er im Interview mit der „Kleinen Zeitung“. Außer Starlinger, der die Kapazitäten des PCR Testsystems in Frage stellt, sieht auch der Infektiologe Weiss das ausufernde Testen sehr kritisch. Die Art zu testen, gehört abgeschafft, weil es zur Bekämpfung der Pandemie nichts beiträgt. Man solle sich vielmehr auf das symptombezogene Testen fokussieren. Die Virologin Puchhammer-Stöckl bringt gegenüber Puls 4 einen weiteren Aspekt an, nämlich die Testkonzentration auf die vulnerablen Gruppen. In diesen Gruppen ist die medizinische Diagnostik schnell durchzuführen. Dorothe von Laer, Virologin, erklärte im Morgenjournal auf Ö1, um hochansteckende Patienten schnell zu ermitteln sollte man die Antigen Tests nutzen. Weniger testen ist für von Laer keine Option. 

Egal zu welcher Meinung man tendiert. Fakt ist, ein sicherer Schulstart nach den Weihnachtferien ist nicht möglich. Testergebnisse kommen zu spät, oder Tests werden erst gar nicht abgeholt. Ein inakzeptabler Zustand, resümierte Bildungslandrätin Christiane Teschl-Hofmeister ÖVP. Die Sprecherin der AHS Direktorinnen und Direktoren sagte: Wir müssen uns verlassen können, dass wir die Ergebnisse zeitgerecht und korrekt zurückbekommen.

Das zuständige Labor könne zur Zeit aus technischen Gründen keine Auskünfte erteilen. So lange sollen zumindest an den Schulen auf tägliche Antigen Tests zurückgreifen. Auch rechtliche Schritte gegen den neuen Testanbieter behält sich das Ministerium vor.

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